Hausverwaltung
Mieteranfragen am Telefon: So entlastet ein KI-Telefonassistent die Hausverwaltung
Eine Hausverwaltung kann Mieteranfragen am Telefon rund um die Uhr annehmen lassen, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen, ohne dafür einen Notdienst zu bezahlen: Ein KI-Telefonassistent nimmt jeden Anruf an, fragt Objekt, Wohnung und Anliegen strukturiert ab und entscheidet nach Ihren Regeln, ob es sich um einen Notfall handelt. Ein Rohrbruch um 22:00 Uhr wird sofort an die Bereitschaft durchgestellt, eine Frage zur Nebenkostenabrechnung landet als Rückrufwunsch für den nächsten Werktag im Postfach. Bei ImmerRuf kostet das ab 99 € im Monat, netto und monatlich kündbar.
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Das Wichtigste in Kürze
- Das Telefon einer Hausverwaltung mischt echte Notfälle und reine Sachbearbeitung. Der teure Teil ist nicht das Gespräch, sondern die Sortierung.
- ImmerRuf trennt beides nach Notfallkriterien, die Sie selbst festlegen: Wasserschaden, Gasgeruch, kompletter Heizungsausfall, Stromausfall, eingeschlossene Person im Aufzug.
- Notfälle werden direkt an die Bereitschaftsnummer durchgestellt, alles andere als Rückrufwunsch mit Objekt, Wohnung und Sachverhalt protokolliert.
- Bis zu 10 Anrufe gleichzeitig je nach Tarif. Nach einem Heizungsausfall im Mehrfamilienhaus hört kein Mieter ein Besetztzeichen.
- Preise: 99 € (Basis) · 199 € (Empfang) · 349 € (Wachstum) pro Monat, netto zzgl. USt., monatlich kündbar. Terminbuchung ist in jedem Tarif enthalten.
Inhalt
Was am Telefon einer Hausverwaltung wirklich ankommt
Eine Hausverwaltung mit 400 Einheiten hat kein Anrufproblem, sondern ein Sortierproblem. Die Anrufe kommen in vier großen Gruppen, und drei davon vertragen locker 24 Stunden Wartezeit.
- Technische Störungen: Heizung defekt, Warmwasser kalt, Rollladen klemmt, Aufzug steht.
- Echte Schadensfälle: Wasserschaden, Rohrbruch, Gasgeruch, Stromausfall, ausgesperrter Mieter nach Feierabend.
- Kaufmännisches: Nebenkostenabrechnung, Mieterhöhung, Kaution, Mahnung, Bescheinigung für das Amt.
- Vertragliches und Organisatorisches: Kündigung, Untervermietung, Hausordnung, Übergabetermin, Schlüsselbestellung.
Der Ärger entsteht dort, wo diese Gruppen sich überlagern. Das Bürotelefon klingelt am Dienstagvormittag zum vierzehnten Mal wegen der Abrechnung, während in einem anderen Objekt seit einer Stunde Wasser durch die Decke läuft und der betroffene Mieter nur die Mailbox erreicht. Der Schaden wächst pro Stunde, die Abrechnungsfrage nicht.
Abends kehrt sich das Verhältnis um. Nach 18:00 Uhr ist der Anteil dringender Anrufe deutlich höher, weil Mieter Defekte erst bemerken, wenn sie zu Hause sind. Genau in diesem Fenster ist die Verwaltung aber nicht besetzt. Wer stattdessen eine Notdienstnummer auf dem Band ansagt, verlagert das Problem nur: Ein Teil der Mieter ruft die Notdienstnummer wegen der Abrechnung an, ein anderer Teil ruft gar nicht mehr an und schickt am nächsten Tag eine E-Mail mit dem Betreff „seit gestern kein Warmwasser".
Notfall-Triage: die drei Stufen
Triage heißt hier: Jeder Anruf bekommt innerhalb des Gesprächs eine von drei Dringlichkeitsstufen zugewiesen, und diese Stufe entscheidet, was danach passiert. Die Kriterien legt die Hausverwaltung fest, nicht der Assistent.
| Stufe | Typische Anliegen | Reaktion | Zeitfenster |
|---|---|---|---|
| 1 · Notfall | Rohrbruch, Wasserschaden, Gasgeruch, kompletter Heizungsausfall bei Frost, Stromausfall im Haus, Person im Aufzug eingeschlossen | Durchstellen an die Bereitschaft + sofortige SMS und E-Mail | sofort, rund um die Uhr |
| 2 · Dringend | Einzelner Heizkörper kalt, undichter Wasserhahn, defektes Türschloss, Aufzug außer Betrieb ohne eingeschlossene Person | Protokoll + Meldung an die zuständige Objektbetreuung | nächster Werktag, morgens |
| 3 · Sachbearbeitung | Nebenkostenabrechnung, Mieterhöhung, Kaution, Kündigung, Untervermietung, Hausordnung, Bescheinigungen | Rückrufwunsch mit Objekt, Wohnung und Sachverhalt | regulärer Rückruf |
Die Zuordnung passiert nicht über ein starres Stichwortverzeichnis, sondern über das Gespräch. Sagt ein Mieter „bei mir tropft es von der Decke", nennt er das Wort Wasserschaden nie, meint aber genau das. Der Assistent fragt in so einem Fall nach: seit wann, wie stark, betrifft es die Wohnung darunter. Erst danach steht die Stufe fest.
Genauso wichtig ist die Gegenrichtung. Ein Mieter, der um 21:30 Uhr anruft und sagt, das sei ein Notfall, weil er die Abrechnung nicht versteht, wird höflich auf den nächsten Werktag verwiesen. Wer jede Selbsteinschätzung des Anrufers übernimmt, hat keine Triage, sondern nur eine Weiterleitung.
Was der Assistent bewusst nicht tut
ImmerRuf gibt am Telefon keine Auskunft zu Abrechnungspositionen, Mieterhöhungen oder Kündigungsfristen. Diese Themen sind rechtlich heikel und eine falsche Zahl am Telefon kostet später mehr Zeit, als der ganze Anruf gespart hat. Der Assistent erfasst den Sachverhalt sauber und gibt ihn weiter. Das ist die ehrliche Abgrenzung: Er ersetzt die Erreichbarkeit, nicht die Sachbearbeitung.
Wie die Eskalation an die Bereitschaft funktioniert
Für Stufe 1 hinterlegen Sie eine Bereitschaftsnummer, optional pro Objekt oder pro Wochentag unterschiedlich. Erkennt ImmerRuf einen Notfall, läuft die Eskalation in dieser Reihenfolge:
- Der Assistent nimmt die Pflichtangaben auf: Objekt beziehungsweise Adresse, Wohnung oder Etage, Name des Mieters, Rückrufnummer, Schilderung des Schadens.
- Er stellt den Anruf nach Ihren Regeln direkt an die hinterlegte Bereitschaftsnummer durch.
- Parallel geht eine Zusammenfassung per SMS und E-Mail an die Verwaltung, damit der Vorgang auch dann dokumentiert ist, wenn niemand abnimmt.
- Bleibt die erste Nummer stumm, greift die hinterlegte zweite Nummer als Fallback.
Der entscheidende Punkt ist Schritt 3. Ein klassischer Notdienst meldet sich am nächsten Morgen mit einer Rechnung und einem Satz Stichworte. Hier liegt die vollständige Schilderung schon vor der Rechnung im Postfach, mit Uhrzeit, Objekt und Wortlaut des Mieters. Für die Abrechnung gegenüber dem Eigentümer und für die Versicherung ist das der brauchbarere Beleg.
3,8 Minuten
durchschnittliche Gesprächslänge, gemessen über 221 echte Anrufe bei ImmerRuf. Ein Tarif mit 1.500 Minuten trägt damit rund 390 Gespräche im Monat.
Messwert von ImmerRuf über alle Branchen, Stand August 2026.Ein Anruf um 22:03 Uhr, Schritt für Schritt
So sieht ein Stufe-1-Fall in der Praxis aus:
- 22:03 Uhr, Frau K. aus der Lindenstraße 14 ruft die normale Verwaltungsnummer an. Die Rufumleitung greift nach dem zweiten Klingeln.
- 22:03 Uhr, ImmerRuf meldet sich mit Ihrem Verwaltungsnamen und fragt nach Objekt und Anliegen.
- 22:04 Uhr, „Im Bad steht Wasser, das kommt aus der Wand." Der Assistent fragt nach Stärke, Hauptabsperrhahn und Nachbarwohnung.
- 22:05 Uhr, Einstufung als Notfall. Der Anruf wird an die Bereitschaftsnummer durchgestellt.
- 22:05 Uhr, SMS und E-Mail mit vollständiger Zusammenfassung sind in Ihrem Postfach.
- 07:30 Uhr, Am Morgen sehen Sie den Vorgang mit Zeitstempel im Protokoll, ohne dass jemand nachts das Diensthandy hätte suchen müssen.
Wenn Sie den Weg von Ihrem Anschluss zum Assistenten technisch nachvollziehen wollen: In der Anleitung zur Rufumleitung steht, wie die Umleitung bei Telekom, Vodafone und O2 eingerichtet wird. Die vollständige Inbetriebnahme beschreibt der Einrichtungsguide.
Wenn zwölf Mieter gleichzeitig anrufen
Der typische Stresstest einer Hausverwaltung ist nicht der einzelne Notfall, sondern der Sammelfall. Fällt in einem Mehrfamilienhaus die Heizung aus, ruft nicht ein Mieter an, sondern nacheinander die halbe Hausgemeinschaft, meist innerhalb von zwei Stunden. Ein einzelner Anschluss ist danach besetzt, ein zweiter Mitarbeiter reicht nicht.
ImmerRuf nimmt je nach Tarif 2, 5 oder 10 Anrufe parallel an. Alle Anrufer bekommen dieselbe Auskunft, alle Meldungen laufen mit demselben Objektbezug ein, und Sie sehen am Protokoll sofort, dass es sich um einen Sammelfall handelt und nicht um zwölf Einzelschäden. Wie viel unbeantwortete Anrufe generell kosten, rechnet die Seite zu verpassten Anrufen durch.
Was das kostet
ImmerRuf rechnet nach festem Monatspreis ab, nicht pro Minute. Das ist für eine Hausverwaltung relevant, weil das Anrufaufkommen saisonal schwankt: Der erste Frost und der Versand der Nebenkostenabrechnungen sind die beiden Spitzen im Jahr.
| Tarif | Preis / Monat | Anrufe pro Tag | Minuten | Parallele Anrufe |
|---|---|---|---|---|
| Basis | 99 € | bis 10 | 600 ≈ 155 Gespräche | 2 |
| Empfang ★ beliebteste | 199 € | bis 25 | 1.500 ≈ 390 Gespräche | 5 |
| Wachstum | 349 € | bis 50 | 3.000 ≈ 780 Gespräche | 10 |
| Individuell | auf Anfrage | über 50 | nach Bedarf | nach Bedarf |
Dazu kommen 99 € einmalig für die Einrichtung. Für die ersten zehn Kunden entfällt diese Gebühr im Tausch gegen eine Fallstudie. Alle Preise sind netto zzgl. USt. und monatlich kündbar. Die Terminbuchung ist in jedem Tarif enthalten, also auch für Übergabetermine, Wohnungsbesichtigungen und Handwerkertermine. Der Detailvergleich steht auf der Seite Preise, die Einordnung gegenüber Sekretariat, Callcenter und Anrufbeantworter unter Kosten.
Zum Vergleich: Ein externer Telefonservice rechnet üblicherweise pro Minute oder pro Anruf ab, was ausgerechnet in der Frostwoche am teuersten wird. Wie sich die Modelle unterscheiden, zeigt der Vergleich der Optionen.
Mieterdaten und DSGVO
Mieteranfragen enthalten fast immer personenbezogene Daten: Name, Adresse, Wohnungsnummer, Telefonnummer, gelegentlich Gesundheitsangaben, wenn jemand erklärt, warum die kalte Wohnung ein Problem ist. Eine Hausverwaltung ist Verantwortliche im Sinne der DSGVO und braucht für jeden Dienstleister am Telefon einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
ImmerRuf verarbeitet und speichert Gesprächsdaten in der EU und benennt darin alle Unterauftragsverarbeiter. Jeder Kunde erhält einen AVV nach Art. 28 DSGVO, Löschfristen werden vertraglich festgelegt. Die Details stehen auf der Seite DSGVO. Das ist der Punkt, an dem sich ImmerRuf von amerikanischen Sprach-Plattformen unterscheidet, die technisch ähnlich funktionieren, ihre Daten aber in den USA verarbeiten.
Einrichtung in einer Woche
Die Konfiguration übernimmt ImmerRuf, nicht Sie. Konkret werden hinterlegt: Ihr Objektbestand, die Notfallkriterien, die Bereitschaftsnummern samt Fallback, der Gesprächsleitfaden, die Ansprechpartner pro Objekt und die Kalenderanbindung für Termine. Von Ihrer Seite ist genau ein Schritt nötig: die Rufumleitung auf Ihrem bestehenden Anschluss. Neue Hardware, neue Telefonanlage oder eine neue Rufnummer braucht es nicht.
Vom ersten Gespräch bis zum Live-Betrieb vergeht in der Regel eine Woche. Ein Praxisbeispiel aus dem laufenden Betrieb steht in der Fallstudie, weitere Einsatzfelder rund um Immobilien auf der Seite KI-Telefonassistent für Immobilienmakler.
Ein Notdienst rettet die Nacht. Eine funktionierende Triage rettet auch den Dienstagvormittag. ImmerRuf
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