Vergleich
KI-Telefonassistent vs. Sekretärin: rund um die Uhr statt Bürozeiten
Ein KI-Telefonassistent ersetzt keine Sekretärin. Er ersetzt den Teil ihrer Arbeit, der aus Annehmen, Zuhören, Notieren und Weiterleiten besteht, und das rund um die Uhr, auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen, für 99 € netto im Monat. Eine angestellte Empfangskraft kostet einen deutschen Arbeitgeber dagegen rund 3.900 bis 5.400 € pro Monat und ist an Arbeitszeiten gebunden. Diese Seite vergleicht beide entlang von Kosten, Erreichbarkeit und Aufgabenprofil und benennt konkret, was nur ein Mensch kann.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein KI-Telefonassistent ist kein Ersatz für eine Sekretärin, sondern für den Telefondienst. Alles andere im Sekretariat bleibt Handarbeit.
- Kosten: 99 € netto pro Monat bei ImmerRuf im Tarif Basis gegenüber rund 3.900 bis 5.400 € Arbeitgeberkosten für eine Vollzeitkraft.
- Erreichbarkeit: die KI nimmt nachts, samstags und im Betriebsurlaub ab. Ein Mensch hat Urlaub, wird krank und hat Feierabend.
- Nur der Mensch verhandelt Preise, beruhigt einen wütenden Kunden, empfängt Besucher und trifft Ermessensentscheidungen.
- Terminbuchung ist bei ImmerRuf in jedem Tarif enthalten, auch im günstigsten. Die Buchung läuft über eine direkte Kalenderanbindung.
Inhalt
Die kurze Antwort
Die Frage „KI-Telefonassistent oder Sekretärin“ ist falsch gestellt. Eine Sekretärin telefoniert nicht den ganzen Tag. Sie schreibt Angebote, sortiert Post, bereitet die Buchhaltung vor, empfängt Besucher, koordiniert Termine und fängt nebenbei das Telefon ab. Genau dieses „nebenbei“ ist der teure Teil: Jeder Anruf reißt sie aus der Arbeit, an der sie gerade sitzt.
Ein KI-Telefonassistent übernimmt diesen Unterbrechungsanteil. Bei ImmerRuf sind das die wiederkehrenden Standardanliegen: Terminanfragen, Öffnungszeiten, Adresse, Rückrufwünsche, Standardfragen zu Leistungen und Preisen. Der Rest geht weiter an den Menschen, mit sauberer Notiz und Rufnummer.
Wer gar keine Empfangskraft hat und über eine Einstellung nachdenkt, findet die vollständige Kostenrechnung unter Was kostet eine Sekretärin. Wer eine hat und sie entlasten will, liest hier weiter.
Kosten im direkten Vergleich
Die folgende Tabelle stellt die Arbeitgeberkosten einer angestellten Kraft den Tarifen von ImmerRuf gegenüber. Die Personalkosten folgen der Modellrechnung von ImmerRuf auf Basis des Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2026) und enthalten Bruttogehalt, Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Umlagen, Arbeitsplatz und IT. Details zur Berechnung stehen auf der Seite Sekretärin Kosten. Die ImmerRuf-Preise sind netto, zzgl. USt. und monatlich kündbar.
| Modell | Monatliche Kosten | Abgedeckte Zeit | Kapazität |
|---|---|---|---|
| Empfangskraft Vollzeit | ca. 3.900, 5.400 € | ca. 40 Std./Woche, werktags | 1 Gespräch gleichzeitig |
| Empfangskraft Teilzeit (20 Std.) | ca. 2.000, 2.800 € | ca. 20 Std./Woche | 1 Gespräch gleichzeitig |
| Minijob (538 €-Basis) | ca. 700, 800 € | ca. 10 Std./Woche | 1 Gespräch gleichzeitig |
| ImmerRuf Basis ★ Einstieg | 99 € 600 Minuten · bis 10 Anrufe/Tag | 24/7, 365 Tage | 2 parallele Anrufe |
| ImmerRuf Empfang | 199 € 1.500 Minuten · bis 25 Anrufe/Tag | 24/7, 365 Tage | 5 parallele Anrufe |
| ImmerRuf Wachstum | 349 € 3.000 Minuten · bis 50 Anrufe/Tag | 24/7, 365 Tage | 10 parallele Anrufe |
Zur Einordnung: 600 Freiminuten im Tarif Basis entsprechen bei der bei ImmerRuf gemessenen durchschnittlichen Gesprächsdauer von 3,8 Minuten rund 158 Gesprächen im Monat. Bei ImmerRuf kommt einmalig eine Einrichtungsgebühr von 99 € dazu. Für die ersten zehn Kunden entfällt sie im Gegenzug für eine Fallstudie. Alle Details stehen auf der Seite Preise, die Rechenwege unter Kosten.
Der Preisunterschied ist real, aber er misst nicht dasselbe. 99 € kaufen Telefondienst. 4.500 € kaufen einen Menschen mit Urteilsvermögen, der auch alles andere im Büro erledigt. Wer beides gegenüberstellt, sollte die Frage stellen: Wie viele Stunden pro Woche verbringt die Empfangskraft tatsächlich am Telefon, und was könnte sie in dieser Zeit sonst tun?
Erreichbarkeit im direkten Vergleich
Hier ist der Unterschied nicht graduell, sondern strukturell. Ein Mensch arbeitet zu Arbeitszeiten. Eine Software nicht.
| Situation | KI-Telefonassistent | Angestellte Sekretärin |
|---|---|---|
| Werktags 9 bis 17 Uhr | Ja | Ja |
| Abends nach 18 Uhr | Ja | Nein |
| Samstag & Sonntag | Ja | Nein |
| Urlaub & Krankheit | nicht betroffen | ca. 30 Ausfalltage pro Jahr |
| Zweiter Anruf während eines Gesprächs | 2 bis 10 parallele Anrufe je nach Tarif | Besetztzeichen oder Mailbox |
| Mittagspause & Besprechungen | nicht betroffen | nicht erreichbar |
| Einarbeitungszeit | ca. 1 Woche Einrichtung durch ImmerRuf | üblicherweise mehrere Wochen |
Die Zeile zu den parallelen Anrufen wird regelmäßig unterschätzt. Ein Mensch führt ein Gespräch. Läutet währenddessen ein zweites Telefonat, hört der Anrufer besetzt oder landet auf der Mailbox. In Stoßzeiten, etwa Montagmorgen in einer Werkstatt oder Praxis, ist genau das der Moment, in dem Anrufe verloren gehen. Wie groß dieser Verlust ausfällt, rechnet die Seite Verpasste Anrufe durch.
3,8 Minuten
durchschnittliche Gesprächsdauer, gemessen über 221 echte Anrufe im ImmerRuf-Betrieb. Das ist die Zeit, die eine Empfangskraft pro Anruf verliert und danach wieder in ihre eigentliche Aufgabe zurückfinden muss.
Eigene Messung von ImmerRuf, Stand Juni 2026.Was nur ein Mensch kann
Dieser Abschnitt ist der ehrlichste Teil der Seite. Ein KI-Telefonassistent hat harte Grenzen, und wer sie kennt, trifft die bessere Entscheidung.
- Verhandeln. Ein Kunde, der 15 Prozent Nachlass will, braucht jemanden mit Spielraum und Verantwortung. Die KI kennt Ihre Preise, aber sie darf sie nicht ändern.
- Deeskalieren. Ein aufgebrachter Kunde nach einem missglückten Auftrag will einen Menschen. Der Assistent erkennt die Situation und leitet weiter, aber er löst sie nicht.
- Ermessensentscheidungen treffen. Ob ein Notfall am Samstag den Bereitschaftsdienst rechtfertigt, hängt an Erfahrung, nicht an Regeln.
- Vor Ort sein. Besucher empfangen, Paket annehmen, Kaffee kochen, Unterschrift einholen. Nichts davon geht über eine Leitung.
- Alles außerhalb des Telefons. Angebote schreiben, Rechnungen prüfen, Mahnwesen, Reiseplanung, Ablage, vorbereitende Buchhaltung.
- Zwischentöne deuten. Wenn ein Stammkunde anders klingt als sonst, hört ein Mensch das. Ein Sprachmodell hört Wörter.
Eine Sekretärin ersetzt man nicht durch Software. Man nimmt ihr das Telefon ab, damit sie zu ihrer eigentlichen Arbeit kommt. ImmerRuf
Was die KI zuverlässiger macht
Umgekehrt gibt es Punkte, an denen Software einem Menschen systematisch überlegen ist. Nicht weil sie klüger wäre, sondern weil sie nicht müde wird.
- Sie nimmt immer ab. Beim ersten Klingeln, ohne Ausnahme, auch beim vierten Anruf innerhalb einer Minute.
- Sie vergisst nichts. Jedes Gespräch wird protokolliert und als Zusammenfassung zugestellt. Keine verlorenen Notizzettel.
- Sie fragt immer dieselben Pflichtfelder ab. Name, Rückrufnummer, Anliegen, Dringlichkeit. Ein Mensch unter Zeitdruck vergisst die Rufnummer.
- Sie bucht Termine im Gespräch. Über die Kalenderanbindung prüft der Assistent freie Slots und bestätigt den Termin, bevor er auflegt. Terminbuchung ist bei ImmerRuf in jedem Tarif enthalten, auch im Tarif Basis für 99 €.
- Sie skaliert bei Lastspitzen. Nach einer Anzeige oder einem Sturmschaden kommen 40 Anrufe in einer Stunde. Das ist eine Tarifzeile, keine Personalfrage.
Die Arbeitsteilung, die in der Praxis funktioniert
Betriebe, die beides einsetzen, teilen die Arbeit meist nach demselben Muster auf. Es hat sich als das robusteste Modell erwiesen:
- Erstkontakt an die KI, aber nur bei Bedarf. Die Rufumleitung greift erst nach fünf oder sechs Klingelzeichen. Ist jemand am Platz, geht der Mensch ran. Nur wenn niemand abnimmt, übernimmt der Assistent. Die Einrichtung beschreibt die Anleitung Rufumleitung einrichten.
- Standardanliegen enden bei der KI. Termin, Öffnungszeiten, Adresse, Statusabfrage. Diese Gespräche erreichen das Sekretariat nie.
- Alles Komplexe wird weitergereicht. Der Assistent nimmt Name, Nummer und Anliegen auf und stellt eine Notiz zu. Der Rückruf erfolgt gebündelt, nicht als Unterbrechung.
- Randzeiten gehören ganz der KI. Vor 8 Uhr, nach 18 Uhr, am Wochenende, an Feiertagen und im Betriebsurlaub läuft alles über den Assistenten.
Der Effekt ist nicht Personalabbau, sondern Fokus. Die Empfangskraft wird seltener unterbrochen und bearbeitet gebündelte Rückrufe statt zufälliger Klingelzeichen. Wie das im Alltag eines Handwerksbetriebs aussieht, zeigt die Fallstudie.
Für wen sich was lohnt
Nur KI, keine Empfangskraft
Sinnvoll für Betriebe mit ein bis fünf Personen, bei denen niemand fest im Büro sitzt: Handwerk, Kfz-Werkstätten, Einzelpraxen, kleine Dienstleister. Hier ist die Alternative nicht die Sekretärin, sondern die Mailbox. Branchenspezifische Abläufe stehen unter Branchen.
Empfangskraft plus KI
Das Standardmodell ab etwa zehn Mitarbeitenden oder bei mehr als 25 Anrufen am Tag. Die Person bleibt, das Telefon wird vorgefiltert, Randzeiten und Lastspitzen sind abgedeckt.
Nur Empfangskraft
Vertretbar, wenn das Anrufvolumen niedrig ist, alle Anrufe innerhalb der Bürozeiten eingehen und die Gespräche überwiegend Beratung statt Terminvergabe sind. Steuerkanzleien und beratungsintensive B2B-Geschäfte fallen häufig darunter.
Wer weitere Varianten vergleichen will, findet unter Vergleich die Gegenüberstellung von KI-Assistent, Anrufbeantworter, Telefonservice und Empfangskraft und unter DSGVO die Details zu Datenverarbeitung, EU-Hosting und Auftragsverarbeitungsvertrag.
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